Extros vs. Intros. Oder doch happy together?

nervous analytics Gedanken, ein paar Artikel hier und da, Input aus schlauer Referenten Köpfen

Die letzten Präsenztage an der Uni standen unter dem großen Stern des Networking und wir hatte wieder drei großartige Referenten vor Ort: Fabian Hoffmann, Agnes Wörner und Dr. Michael Wimmer.

Quintessenz ist immer wieder die 10-30-60% Regel als Erfolgsformel. Wobei sich die 10% auf das Wissen, die 30% auf die Selbstvermarktung und die 60% auf die Kontakte und das Netzwerk stützen. 60 Prozent des Erfolges liegen also in der Netzwerkarbeit. Netzwerken, Kontakte knüpfen – doch nicht jeder ist ein social butterfly. Hier spricht die Betroffenenfront. Herrje, warum ist das eigentlich so? Warum blühen Extrovertierte sogar erst richtig auf, wenn Sie unter Menschen sind und warum sind groß besuchte  Stehbankets für Introvertierte anstrengend?

Wie sich aus den Bezeichnungen schon ableiten lässt, sind die Extravertierten eher nach außengerichtet und die Introvertieren nach innen. Introvertierte sind viel damit beschäftigt, ihre Außenwelt mit ihrer Innewelt abzugleichen, sich Gedanken zu machen. Während Extrovertierte äußere Reize für ihre Stimulation brauchen und bei einem Gros an Energie gewinnen, haben zu viele Außenreize für die Introvertierten eine eher überfordernde und erschöpfende Auswirkung.

Extrovertierte empfinden leichte Plaudereien als anregend, Introvertierte langweilen sich hier eher und das ermattet sie. Sie bevorzugen eher tiefgründige Konversationen und philosphische Gespräche. Nach der Extroversions-Theorie von Hans Eysenck sind es die Botenstoffe im Gehirn, die hier ihre Auswirkungen haben. Es ist mal wieder das Wunderwerk Gehirn, was hier seine Finger im Spiel hat.

Ein bisschen Charakter und Erfahrungen haben natürlich auch ihr Zutun. Die Mischung macht´s. Im Einzelnen und auch zusammen. Wir sollten mehr auf Teamarbeit setzen und gemeinsam, entsprechend einzelner Stärken, agieren.

Hierzu hatte ich auch schon Ende März ein Gespräch mit einem unserer Referenten Axel Watzke. Jeder hat bestimmte Qualitäten. Die sollte man kennen und bewusst einsetzen, gerade auch in der Teamarbeit, um sich am Ende nicht sogar noch als Team selbst zu boykottieren. Axel ist Mitbegründer und -inhaber der Kommunikations-, Design- und Phorschungsagentur anschlaege.de und sie übersetzen u. a. gerade das Superpowergame aus den USA, um es auf den deutschen Markt zu bringen. Er hat uns die aktuelle Fassung des Spiels schon mal zukommen lassen.

Es ist ein Spiel, um eben solch´persönliche Stärken und Qualitäten zu erkennen. Denn nicht Wenige sind sich ihrer Stärken und Schwächen oft gar nicht bewusst. Und so kann es einen kleinen Anstoß geben, mir klar zu werden, welche Rolle könnte ich in einem Team einnehmen, was kann die Teamarbeit bereichern oder gar behindern.

Heute habe ich das Superpowergame bei einem Tässchen Kaffee nun endlich gespielt. Es lag ja nun schon beinahe 4 Monate in meiner Tasche. Und die 3 Superpower of nervous analytics sind:

Kultureller Kompass. Menschen mit dem Kulturellen Kompass verstehen die DNA von Organisationen und haben einen feinen Sinn für Richtig und Falsch.

Kartografieren. Kartografen schauen auf die Welt, als wäre sie mit einem geheimen Muster überzogen, das alle Verbindungen zwischen den Dingen und unter Ihnen zeigt. …immer im Erkundungsmodus…Fragen stellen, Ähnlichkeiten kartieren, den Logiken nachjagen…sie finden schnell heraus, was wirklich neu ist…

Harmonisieren. Hamonisierer wissen instinktiv, wie sie die Energie und die Talente eines Teams kanalisieren. Harmonisierer versuchen jedem Einzelnen aus dem Team einen Sinn zu geben und seinen Stärken entsprechend einzusetzen.

Witzig, genau das Harmonisieren hatte Axel bei mir schon als Superpower vermutet. Naja, ich hab ja auch irgendwie gucken lassen, dass ich ganz gut erkennen oder kann, wo Stärken von Einzelnen liegen – und das entspricht nun mal dieser Superpowerkarte 🙂

Ich analysiere ja auch gerne rum, siehe auch Superpower Kartografieren 😀

Grad noch mal im Netz gestöbert, aber noch keine deutsche Fassung gefunden. Meine Kommilitonen können ja auf den Entwurf von Axel zurückgreifen. Der Rest guckt bei Interesse einfach mal nach dem amerikanischen Original.

Tja, jetzt heißt es wieder Abschied nehmen. Danke an alle Inputgeber, an das Superpowergame und seine Entwickler, an alle extro- und introverts dieser Erde.

Doin´ you 😉

 

 

 

 

 

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