XX. The future is female.

Lehrerin Claudia L. – einer Gesamtschschule Neukölln, Medienpädagogin Misja G. – Schillerwerkstatt, nervous analytics, 15 bisher unknown girls Klasse 7 der genannten Schule

Ahhhh, i cant believe. Endlich alle in Sack und Tüten. Richtige gelesen, alle.

Wer dabei sein sollte, ist dabei.

Um kurz die Ungereimtheiten zu beseitigen: Im Rahmen des Studiums plant jeder von uns ein Projekt und davon ist hier die Rede.

Mein Projekt ist geplant an einer Gesamtschule in Neukölln zum Thema Vorbilder – immer schön an den Rahmenlernplan halten, Freunde! Ausgehend hiervon werden wir uns dem Thema neugierig nähern, um anschließend über Interviews die Welt um uns herum, höchstwahrscheinlich im Kosmos Kiez, und ihre Gedanken, Anschauungen und Bilder zu erfragen und aufsaugen. Hier ist jedwede Form der Dokumentation recht. Bild, Text, Sound, anything. Nach einem Abgleich und einer Reflexion der Anfangssituation und den gesammelten Materialien, gehen wir in die Auf- und Verarbeitung der Ergebnisse für eine Präsention. Auch hier steht die Form noch nicht fest, sondern wird individuell vor Ort entwickelt. So der grobe Plan.

Es sind mit dabei:

XX1 Die besagte Gesamtschule in Neukölln, vertreten durch die wunderbare Claudia L., Ethik- und Philosophielehrerin – hätte sie einen Mappenkurs belegt, wäre sie heute vielleicht auch Berufskünstlerin. So aber schlägt ihr Herz auf jeden Fall auch im Kunstrhythmus.

XX2 Die Schillerwerkstatt. Vertreten durch Misja G.. Misja ist die Fachfrau für die Interviewtechniken und den Umgang mit den Kameras und den Schnitttechniken. Der helle Wahnsinn hier ist überhaupt, dass es nichts kostet, also für die Schule oder mich. Im Rahmen eines Förderprogramms darf Misja mich als Multiplikatorin ausbilden und dafür nutzen wir das Projekt. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Großartig – ich bin overwhelmed.

XX3 nervous analytics – Blogownerin, siehe about.

XX15 15 Mädchen der siebenten Klasse dieser Gesamtschule.

Alles female hier. Von DoubleX zu DoubleX.

Dass es am Ende alles Mädels sind, war so nicht geplant, aber why not. Mädchenarbeit wird gerade in einem Kiez wie Neukölln großgeschrieben, ist gewünscht und wird unterstützt. So eine Projektplanung ist ja immer ein Ausloten der Interessen und der Möglichkeiten aller Beteiligten. Aber ich bin, was das alles angeht total aufgeschlossen. Denn ich habe Lust auf dieses Experiment und freue mich wahnsinnig auf das Projekt, bin gespannt auf die Ideen, den Input, sowie die Ergebnisse und überhaupt auf den ganzen Prozess.

Super ist jedoch, dass es nur 15 Mädels sein werden mit denen wir arbeiten. Denn bei dem Theaterprojekt von Sofie Hüsler (siehe Blogbeitrag: Vorhang auf, um eins zu werden) und auch schon bei einer anderen Hospitation in einer Schule ist mir auf jeden Fall aufgefallen, dass ich mein Projekt unbedingt mit weniger als 20 Schülerinnen und Schülern planen muss. Aber auch 15 ist eine nicht zu vernachlässigende Gruppengröße. Es bleibt also spannend.

Also Freunde, auch hier gilt es danke zu sagen, Danke an die Ausdauer – die Zeit heilt eben alle Wunden. Danke an meine Lieblingslehrerin Claudia L. und ihre Schulleitung. Danke Misja, für deine Aufgeschlossenheit, Unkompliziertheit und deine Lust auf die Sache. Und Danke an die 15 Mädchen, die es mit uns und sich wagen werden. Auf bald!

 

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